(openpresse) Für das „Team Windreich by tolimit“ steht am 10. und 11. Juli der dritte Lauf des Porsche Sports Cup an. Das Team mit den Fahrern Wendelin Wiedeking und Robert Cregan hat aus Fehlern und unglücklichen Zufällen gelernt und nimmt einen erneuten Anlauf auf das Podium. Für Neuzugang Musa’ed Al Murar steht weiterhin Erfahrung sammeln im Fokus.
Nach Getriebeschaden und gebrochener Hinterradaufhängung beim letzten Lauf, kommentiert tolimit Technikleiter Paul Schlotmann: „Wir haben die Fahrzeuge intensiv durch gecheckt und einige Verbesserungen vorgenommen, so dass beide jetzt wieder auf technisch einwandfreiem Stand sind. Da unsere Fahrer in den letzten beiden Läufen eine ordentliche Leistung gezeigt haben, bin ich zuversichtlich, dass wir wieder ein sehr gutes Ergebnis einfahren können.“
tolimit Pilot Wendelin Wiedeking hat an den Lausitzring wenige, aber gute Erinnerungen: „Ich kenne die Strecke nur von meinem ersten Rennen dort im vergangenen Jahr. Damals habe ich den 4. Platz belegt. Daher bin ich guter Dinge auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auch wenn es schwer wird, das Limit zu finden.“ Die Strecke mit der imposanten Haupttribüne, die alleine 25.000 Besucher fasst, findet der Bietigheimer sehr interessant: „Sie hat viele sehr lang gezogene Kurven, die viel Spaß machen. Generell ist es schon erstaunlich, welche High-Tech-Strecke dort zwischen Cottbus und Berlin entstanden ist.“
Teamkollege Robert Cregan, mit dem sich Wiedeking das Cockpit in der Porsche Sports Cup Endurance teilt, hat bisher noch keine Erfahrungen auf dem Eurospeedway: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich erwartet. Aber an unserem Ziel, aufs Podium zu fahren, werden wir deshalb natürlich trotzdem festhalten.“
Motorsport-Neuzugang Musa’ed Al Murar kennt die Strecke im Osten Deutschlands ebenfalls noch nicht. „Für mich ist weiterhin einzig und allein wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Ich bin ja noch ganz am Anfang meiner Motorsport-Karriere. Und dafür war mein erster Einsatz am Hockenheimring ganz ermutigend. Ich hoffe, dass ich die gute Leistung von vor zwei Wochen wiederholen kann.“
Die 4,3 Kilometer lange Strecke in der Lausitz wurde im Jahr 2000 eröffnet und umfasst neben der normalen Streckenführung auch ein Oval, auf dem bereits die amerikanische Champ Car Serie gastierte. Einzigartig ist dort der Blick von der Haupttribüne. Die Architektur der Tribünen ermöglicht es, von den meisten Plätzen die gesamte Strecke zu überblicken. In diesem Jahr wird neben den Rennveranstaltungen wie der Deutschen Tourenwagen Masters, dem ADAC Masters und der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft zum ersten Mal auch das Red Bull Air Race in der Lausitz gastieren.
Das Porsche Sports Cup Rennwochenende auf dem Lausitzring startet am Samstag, den 10. Juli um 11.20 Uhr mit der Qualifikation für den Super Sports Cup. Das erste Rennen dieses Wettkampfs folgt um 15.50 Uhr. Um 16.35 findet die erste Wertung der PZ Trophy statt. Am Sonntag stehen um 9.00 Uhr die Qualifikation der Sports Cup Endurance, um 9.45 Uhr die zweite Wertung der PZ Trophy, um 11.25 Uhr das zweite Rennen des Super Sports Cups und um 14.40 Uhr das Sports Cup Endurance Rennen auf dem Programm. Tickets zur Veranstaltung gibt es unter
www.porschesportscup.de unter der Rubrik „Downloads/Rennformulare“ oder an der jeweiligen Rennstrecke (
www.eurospeedway-lausitz.de)